Meine liebsten Serien

1. Greys Anatomy mit Ellen Pompeo, Chandra Wilson, Patrick Dempsey und vielen anderen tollen Schauspielern! In der Serie geht es um das Seattle Grace Hospital in dem Meredith Grey (Ellen Pompeo) zu Anfang der Serie als Assistenzärztin arbeitet. Es geht um die Beziehungen zwischen Patienten und Ärzten und zwischen den Ärzten untereinander. Viel Liebesdrama, spannende Fälle und lustige Szenen.

2. Gilmore Girls, meine absolut liebste Serie von allen! Lorelai (Lauren Graham) und Rory (Alexis Bledel) sind Mutter und Tochter und gleichzeitig auch beste Freundinnen. In ihrem kleinen Dorf Stars Hollow erleben sie viele lustige und spannende Abenteuern. Mit den Großeltern haben sie ein sehr angespanntes und dennoch liebevolles Verhältnis, was viele lustige Momente bietet. Rory ist ein sehr schlaues, ehrgeiziges junges Mädchen und ihre Mutter Lorelai ist eine sehr aufgeweckte, chaotische Person. Das perfekte Team!

Die Serie ist schon etwas älter, aber dieses Jahr kommen nocheinmal neue Folgen, da sich der Cast wieder zusammen getan hat!

3. Pretty little liars mit Hanna Marin (Ashley Benson), Emily Fields (Shay Mitchell), Aria Montgomery (Lucy Hale), Spencer Hastings (Troian Bellisario) und Alison DiLaurentis (Sasha Pieterse) in den Hauptrollen! Die 4 Mädchen (Aria, Emily, Hanna, Spencer) bekommen geheimnisvolle Nachrichten von -A. Es beginnt mit harmlosen Nachrichten, die genauso gut nur ein Scherz sein könnten. Nach einiger Zeit beginnt -A die Mädchen zu bedrohen, zu verfolgen und stellt sie vor der ganzen Stadt bloß, denn -A weiß Dinge, die nur ihre verstorbene Freundin Alison über sie wusste. Wer wohl dahinter steckt?

Mareike xx

Advertisements

Meine Ausbildung als Medizinische Fachangestellte

Hallo ihr Lieben! Seit August 2015 mache ich eine Ausbildung als medizinische Fachangestellte in einer Hautarztpraxis. Bevor ich meine Ausbildung begonnen habe, wollte ich mehr über den Beruf wissen und habe im Internet nach Informationen gesucht, jedoch leider nicht viel gefunden, daher habe ich mir gedacht, könnte ich etwas über meine Ausbildung schreiben, falls jemand mal das gleiche Problem hat, wie ich es hatte. 🙂

Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und einem wird selten langweilig.

1. Aufgaben am Empfang

Wenn die Patienten in die Praxis kommen, lese ich ihre Krankenkassenkarte ein und frage worum es geht. Der Patient bekommt von mir ein Tablet (bei älteren Patienten alles auf Papier) in die Hand gedrückt, mit Fragen zu sich selbst, was für Interessen er hat (z.B. Interesse an Hautkrebsvorsorge, Faltenbehandlungen), Fragen zu sich selbst (E-Mail-Adresse, ob er raucht, was er für Medikamente nimmt, ob er chronische Krankheiten hat etc. ). Damit nimmt er im Wartezimmer Platz und wartet, dass er aufgerufen wird. Am Empfang werden Termine vergeben, Rezepte übergeben, Befunde von anderen Ärzten (z.B. Blutbefunde vom Hausarzt) eingescannt und Patientenfragen beantwortet.

 

2. Aufgaben im Sprechzimmer

Im Computer kann ich sehen, wann welcher Patient ein Termin hat und ob er schon da ist. Nehmen wir mal an Herr Müller kommt zu seinem ersten Termin in unserer Praxis. Dann rufe ich ihn auf, begleite ihn ins Sprechzimmer, bitte ihn Platz zu nehmen und frage genau nach um was es heute geht, nehme also die Anamnese auf, damit der Arzt bevor er ins Sprechzimmer kommt, schon im Computer schauen kann, weshalb der Patient unsere Praxis aufgesucht hat. Ich frage nach Krankheiten in der Familie, momentane Beschwerden und seit wann er die Beschwerden hat. Bei Schuppenflechte würde ich den Patienten zum Beispiel fragen, wo er diese Stellen am Körper überall hat, ob es dauerhaft oder nur zeitweise juckt, ob es schmerzt oder nässt und ob er schon Cremes auf den betroffenen Stellen benutzt.  Wenn der Arzt dann ins Sprechzimmer kommt und sich um den Patienten kümmert, bleibe ich dabei und trage Diagnosen (z.B. trockene Haut, Haarausfall, Neurodermitis, Psoriasis) und mögliche Termine ein und verschreibe dem Patienten Rezepte, wenn der Arzt mich darum bittet. Nach dem Arztkontakt, sage ich dem Patienten, dass er seine Rezepte vorne am Empfang bekommt und frage ihn nochmal, ob er alles verstanden hat und beantworte noch anfallende Fragen.

3. Aufgaben im OP-Bereich

Im OP-Bereich ist eine gute Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Arzt sehr wichtig. Man arbeitet Hand in Hand. Ich, als medizinische Fachangestellte, bereite die Operation vor. Das heißt ich schaue im Computer was es für eine Operation ist. Bereite den OP-Tisch vor mit Gedeck (Skalpell, Schere, Pinzette), Fäden, Betäubungsmittel und allem was man braucht, vor. Ich lege Papier auf die Liege, wo der Patient später Platz nehmen soll und trage alles im Computer ein, was ich vorbereite. Dann hole ich den Patienten im Wartezimmer ab und begleite ihn in den richtigen Raum. Ich schaue nach ob er die Einverständniserklärung unterschrieben hat, die er am Empfang bekommen hat, beantworte seine Fragen, falls noch welche anfallen. Bitte ihn, die Körperstelle frei zu machen an der die Operation erfolgen soll, sage dem Patienten wie er sich auf die Liege legen muss, fotografiere die Stelle die operiert werden soll und desinfiziere sie, lege dem Patienten ein grünes Tuch über zum Schutz vor Verschmutzung. Mit dem Arzt zusammen im Raum geht es los. Normalerweise spritzt der Arzt zu erst die Betäubung unter die Stelle und wartet einen Augenblick. In dieser Zeit richte ich das Licht auf die richtige Stelle, bringe den OP-Tisch in die richtige Position und nehme mir Kompressen in die Hand. Während der Operation reiche ich dem Arzt alles zu, was er mir sagt, reinige die Wunde regelmäßig mit den Kompressen, schneide am Ende die Fäden ab, die der Arzt gezogen hat und verpflastere den Patienten. Nachdem der Arzt den Raum verlassen hat, frage ich den Patienten noch einmal ob mit seinem Kreislauf alles in Ordnung ist und sage ihm, dass er sich nun langsam aufsetzen kann. Der Patient zieht sich wieder an und ich erinnere ihn daran, das Pflaster täglich zu wechseln, beim Duschen wasserfeste Pflaster zu benutzen und vorne am Empfang einen Termin zum Fäden ziehen bei uns zu machen. Dann räume ich den Raum auf. Das benutzte Gedeck wird in die Desinfektionswanne gelegt, Kanülen und Skalpelle werden in externen Müllbehältern entsorgt. Papier, Pflasterreste, Handschuhe und Kompressen werden im normale Müll entsorgt. Der Raum wird desinfiziert und die nächste Operation wird vorbereitet.

 

4. Aufgaben im Labor

In unserem „Labor“ werden Fäden gezogen, dort wird Blut entnommen und wir wechseln dort Verbände.  Bei kleineren Problemen oder Fragen werden Patienten gebeten dort mit dem Arzt zu sprechen. In unserem Labor haben wir ein Gerät zum bestrahlen von Händen und Füßen und Wannen in denen die Patienten vorher ihre Hände und Füße baden können.

 

5. Aufgaben im Büro

Im Büro bist du dafür zuständig zu telefonieren, E-mails zu beantworten und Informationen in Patientenakten zu übertragen. Die Terminvergabe per Telefon und E-mail ist sehr praktisch und wichtig. Auch kleinere Arbeiten wie z.B. Dinge ausdrucken, schreddern oder scannen werden im Büro gemacht.